Die Stadt Datça liegt auf der gleichnamigen Halbinsel Datca,
direkt gegenüber den griechischen Inseln Rhodos und Symi.
Eine quirlige, moderne Kleinstadt mit einem schönen kleinen Hafen.
Urlaub in Datca, Türkei. Ein Erlebnis auf historischem Boden für jeden Individualtouristen.
Die Halbinsel Datca ist das ideale Urlaubsziel für Menschen,
die einen ruhigen Urlaub bevorzugen und ein reges Interesse an der lokalen Geschichte haben.
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Die Halbinsel Datca, westlich von Marmaris gelegen,
erstreckt sich über etwa 100 km und bildet die geografische Grenze zwischen der Ägäis im Norden und dem Mittelmeer im Süden.
Im Bild ist die engste Stelle der Halbinsel zu sehen, die Straße von Marmaris nach Datca zwischen der Ägäis und dem Mittelmeer.
Klicken Sie bitte auf die Bilder, um mehr Details zu sehen.
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Läßt man Marmaris hinter sich, so befindet sich die Halbinsel ab Bozburun unter strengem Naturschutz. Zudem stehen auch alte Steinhäuser unter Denkmalschutz
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Über eine Gebirgsstraße gelangt man zwischen dicht bewaldeten Bergen hindurch von Marmaris nach Datca.
Die Straße wurde in den letzten drei Jahren erheblich modernisiert.
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Die Halbinsel ist mit zahlreichen kleinen, sauberen Buchten geschmückt.
Baden kann man von Mai bis spät in den Herbst hinein, manchmal sogar bis Dezember.
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Die schönsten Badestrände in der Nähe der Stadt Datca mit (noch) wenig Tourismus
sind in
Mesudiye
und
Palamut Bükü.
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Die beste Reisegelegenheit für Individualisten ist die Zeit außerhalb der Touristensaison zwischen Mai-Juni und September-Oktober.
Nicht selten sind Besucher und Touristen nicht nur wiedergekommen, sondern auch hier geblieben.
In Datca, Yakaköy, Mesudiye und Palamut Bükü haben sich einige "Aussteiger" niedergelassen, die hier die Sommermonate oder auch das ganze Jahr verbringen.
Im Bild links sehen Sie die Mandelblüte im Febr./März.
Die Küste ist mit unzähligen Margariten und anderen Blumensorten bewachsen, ganz anders als es die meisten Urlauber kennen.
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Und hier noch einige landestypische Bilder und Impressionen.
www.flickr.com/photos/tags/datca
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Die ANREISE von Dalaman ATM Airport über Marmaris dauert mit dem PKW oder Taxi etwa 3 Stunden lang.
Dies sollte man nicht als zu lang empfinden, sondern als Erlebnis und Urlaub vom erstem Tag an.
ROADMAP
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In der Stadt Datca gibt es die notwendige Infrastruktur für die ganze ländliche Region.
Krankenhaus, Apotheke, Post, Gemeinde und Grundbuchamt, Banken, kleine Hotels und Zimmervermieter,
Firmen für jedes denkbare Handwerk.
Von einem Autobusbahnhof gehen jede Stunde kleine Busse nach Marmaris und Linienautobusse nach Antalya oder Izmir.
Über Schiffsfähren (Feribot) gelangt man jeden Tag zu der griechischen Insel Symi oder nach Bodrum.
Für Individualtouristen ist der Bauermarkt am Wochenende von besonderem Interesse.
Hier erhält man frisches Obst und Gemüse der Saison, Käse und Oliven aus der Region, alles ganz naturbelassen.
Zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten sind Lebensmittelgroßmärkte von BIM und MIGROS, die bis 24 Uhr geöffnet haben!
Die Stadt Datca und Umgebung ist vor allem geeignet für naturverbundene, ruhesuchende Individualtouristen.
Die Einwohner sind sehr freundlich und zuvorkommend, die Dörfer malerisch und verträumt.
Die Berge, Wälder, das Meer, der Wind,
die Sonneneinstrahlung und Stimmung auf diesem historischen Boden können wir hiermit nur teilweise vermitteln.
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DATCA - KLIMA
Das milde Mittelmeerklima ist für einen Mitteleuropäer sehr angenehm.
Die Halbinsel Datca ist bekannt für ihre geringe Luftfeuchtigkeit und besonders sauerstoff- und jodhaltige Luft.
Im Sommer regnet es meist überhaupt nicht, der erste Regen kommt in der Regel erst ab Mitte oder Ende September.
Durch die exponierte Lage der Halbinsel und aufgrund von milden Winden aus den Bergen sind die
Temperaturen immer etwas angenehmer und kühler als in den bekannten Türkischen Badeorten.
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DATCA - HISTORISCHES, Datca ist auch ein historischer Boden, unweit von der Spitze der Halbinsel
liegt die antike Stadt Knidos, Heimat der Knidischen Aphrodite.
Die ältesten Funde, die man auf der Halbinsel Datça sichern konnte,
gehen bis in das 2. Jahrtausend v.Chr. zurück. Das erste Volk auf der Halbinsel, von dem man weiß, waren die Karier.
Die glänzendste Epoche erlebte man jedoch in der Zeit der Doren.
Sie sind im 1. Jahrtausend v. Chr. von Trakien aus in Richtung
Süden gezogen und dabei über Griechenland in die Region eingewandert.
Dort haben sie Knidos bei dem heutigen Ort Burgaz gegründet, 1,5 km nordöstlich der Kreisstadt Datça.
Knidos wurde das Zentrum der dorischen Zivilisation.
Als im Jahre 546 v.Chr. der lydische Staat in die Hände der Perser fiel,
kam auch Knidos unter deren Herrschaft. Im 4. Jahrhundert wurde Knidos aus
handelstechnischen Gründen an die Spitze der Halbinsel verlegt,
wo man heute seine stattlichen Ruinen besichtigen kann.
Die Dorer und Römer haben zahlreiche Tempel in dem neuen Knidos gebaut.
Bekannt wurde die Stadt durch ihre Aphrodite-Statue.
In der späten römischen Zeit und zu Beginn der byzantinischen
Epoche hat man an Stelle der Tempel Kirchen errichten lassen.
Etwa 70 000 Einwohner zählte die Stadt zu dieser Zeit.
Gegen Ende der byzantinischen Epoche jedoch verlor die Stadt,
einerseits durch Erdbeben, andrerseits wegen Überfällen von Piraten, an Stärke und man räumte sie vollständig.
Die Einwohnerzahl der Halbinsel sank auf die Hunderte.
Die Siedlungen auf der Halbinsel wurden im 13. Jahrhundert der Grafschaft der Menteşeoğulları eingegliedert und ab dem 15.
Jahrhundert zählten sie zum Osmanischen Reich.
Der Name Datça stammt aus dieser Epoche. In der Zeit von Sultan Reşat,
einer der letzten Herrscher des Osmanischen Reiches, wurde der Name Datça jedoch in "Reşadiye" umgewandelt.
Nach der Gründung der Türkischen Republik nannte man sie wieder Datça.
Im Jahre 1928 wurde das Viertel Reşadiye das erste Zentrum des Kreises Datça,
1947 wurde das Viertel an der Anlegestelle zum Zentrum, wo es sich noch heute befindet.
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DATCA - BILDER
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Antik Knidos - drei Quadratkilometer große Ruinenstätte weitab von den üblichen Touristenrouten.
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